Spartipps zum sofort umsetzen

Mein Blog feiert sein einjähriges Jubiläum. Wow. Ich habe das Gefühl,  je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit. Ich schriebe immer noch aus Reflex 2018, es ist aber fast schon Mitte März… 

Ich habe mir rückblickend Gedanken gemacht und möchte dir diejenigen Spartipps (nochmals) empfehlen, die ich am einfachsten umsetzen konnte. Ich betone immer wieder, dass der Sinn beim Sparen nicht beim Verzicht liegt. Ich empfehle keinem zu sparen, indem er auf aus seiner Sicht wichtige Dinge verzichtet. Es soll keiner sich von Haferflocken und Konserven ernähren NUR um zu sparen. Wenn du aber Haferflocken gern hast und bis jetzt für 5,- jeden Morgen ein Sandwich gekauft hast, wieso solltest du dann nicht auf Haferflocken umsteigen? Wenn sie dir gleich gut schmecken? Wahrscheinlich sind Haferflocken sogar gesünder und mit ca 0.50- Franken pro Portion deutlich günstiger. 

Es ist die Effizienz, oder wie umgangssprachlich gesagt, das Preis/Leistung Verhältnis, das entscheidend ist. Die Kunst beim sparen ist, abzuwägen wie gern du etwas hast und welchen Preis du dafür zahlen willst. Schaue genau hin und überlege dir ob es dir so viel gibt wie viel es kostet.  

Nachfolgend liste ich einige Spartipps auf, die ich seit einiger Zeit auch umsetze und dabei ein wenig spare, ohne gross verzichten zu müssen. Diese Tipps kannst du heute schon umsetzen.

Wasser

In einem früheren Beitrag habe ich schon geschrieben, dass in der Schweiz die Qualität des Hahnewassers ausgezeichnet ist. Du kannst ruhig vom Flaschenwasser auf Hahnewasser umsteigen, dann tust du auch was für die Umwelt. Wenn du mir aber nicht traust, kannst du auch ein Wasserfilter kaufen, oder Eigenmarken-Wasser kaufen. Ich trinke zwar Hahnewasser, weil mir das gut schmeckt. Meiner Frau schmeckt Hahnewasser zu süss. Wir kaufen deshalb für sie die 1.5l Flasche für ca. 0.55- Das ist immer noch 0.50- günstiger als das Markenwasser. Mit einer Flasche pro Tag gerechnet sind das immerhin 15,- pro Monat, die wir sparen.  

Süssgetränke

Bei der Arbeit trinke ich meistens Hahnewasser, aber Zuhause und am Wochenende trinken wir viel Süssgetränke. Vor 1-2 Jahren haben wir die Markengetränke durch Eigenmarken komplett ersetzt. Dabei fehlt mir das Markengetränk überhaupt nicht. Meiner Frau schmeckt das Cola-Getränk nicht, dafür trinkt sie gerne die Grapefruit Variante. Eine 1.5L Flasche Cola, Zitrone und Grapefruit kostet im Coop rund 0.50- Franken. Mehr als 1,- Franken günstiger als die Markenprodukte. Durch diese Umstellung sparen wir 30,- Franken pro Monat. Wichtig dabei zu betonen ist, dass wir dabei nicht auf etwas verzichten. Würden wir verzichten, würden wir nur Hahnewasser trinken. Wir haben die günstig-varianten ausprobiert und es hat uns gut geschmeckt, also sind wir dabei geblieben. 

Eigenmarken

Nicht nur Süssgetränke, aber auch bei anderen Produkten sind wir auf Eigenmarken umgestiegen. Bei Mozarella, Käse, Lyoner, Wurst, Kekse, Nüsse,  kaufen wir lieber Eigenmarken, da sie -20-50% günstiger aber qualitativ gleichwertig sind. Es gibt auch Produkte, die wir bewusst keine Eigenmarken kaufen wie Frischfleisch oder Eier. Bei diesen Produkten sind wir sensibel und schauen, dass wir Schweizer Fleisch und Schweizer Eier kaufen. Wie erwähnt, solltest du für dich selber herausfinden, was dir wichtig ist und was weniger. 

Das tägliche Brot

Da unsere Tochter mittlerweile auch feste Nahrung essen kann, isst sie auch oft Brot. Früher hätte ich wahrscheinlich nicht überlegt und Brot für 2-3-4 Franken gekauft. Jeden Tag. Heute kaufen wir auch jeden Tag Brot aber nur eines für 0.90- Franken. Das Brot ist frisch, hält aber nicht lange und wird schnell trocken. Aber es ist immer noch besser jeden Tag ein frisches Brot für 0.90 zu kaufen als jeden 2.-3. Tag für 3-4-5,- Franken. Am Wochenende, wenn die ganze Familie Brot isst, gönnen wir uns ein grosses Stück „hausgemachtes“ Brot für 5,-, das länger weich bleibt. Durch die günstigere Brot-Variante (0.90- statt 3,-) sparen wir 2,- pro Arbeitstag. Das sind wieder ca. 20,- im Monat. 

Mittagessen, Snacks und Kaffee

Zu Uni-Zeiten hatte ich zwar nicht viel Geld, habe aber jeden Morgen etwas vom Bäcker geholt. Meistens einen Sandwich. Zum Mittag habe ich auch meistens etwas gekauft oder ging in die schlechte Kantine. Ich habe mindestens 25-30,- Franken pro Tag für Essen ausgegeben. Heute nehme ich 4 Mal die Woche mein Essen von Zuhause mit, obwohl ich heute mehr Geld zur Verfügung habe als damals. Fürs Frühstück nehme ich Haferflocken mit Banane und Milch (pro Portion ca. 1.20-) und zum Mittag esse ich meistens Fleisch mit Reis und Gemüse (ca. 5-7,- pro Mahlzeit). Einmal pro Woche gehe ich mit Freunden essen. Dafür muss ich jeden Abend kochen. Ich brauche jeden Abend 30 Minuten um mein Abendessen und Mittagessen für den nächsten Tag vorzubereiten. 

Kaffee gibt es bei uns im Büro kostenlos. Zu Uni Zeiten habe ich 1-2 Kaffee für ca 3,- pro Tasse getrunken. So spare ich im Schnitt mindestens 15,- Franken pro Tag. Bei 20 Arbeitstagen macht das 300,- Franken. Wenn du ein Partner hast und ihr gemeinsam spart, sind das 600,- pro Monat, oder 7200,- im Jahr!!! Jetzt gilt es abzuschätzen, was dir wichtiger ist. 30 Minuten pro Tag kochen und dafür 7200,- im Jahr sparen und dabei gesund und frisch zu essen oder 30 Minuten mehr Freizeit und Bequemlichkeit. Egal wie du dich entscheidest, entscheide dich bewusst für etwas, indem du dir dazu Gedanken machst.   

Telekomanbieter (TV, Internet, Handy) 

Ende letztes Jahr habe ich zu Salt gewechselt und spare so 89,- im Monat. Zugegebenermassen bin ich mit dem Internet nicht so 100%ig zufrieden. Das liegt aber auch an uns. Wir können die Box nicht so aufstellen, wie vorgeschrieben, da unsere Katzen die Kabel gerne durchbeissen. Wir müssen den Router „verstecken“ und somit hat die Strahlung keine Freie Bahn und die Verbindung ist nicht optimal. Das TV Programm, gratis Apple TV und mein Handyvertrag sind aber sogar besser wie vor der Änderung. Fernsehen könnten wir auch gratis vom Internet via Teleboy schauen, aber das Gesamtabo passt uns so. Wenn die Internetverbindung sehr nervt, verwenden wir für unsere Hotspots aus unseren unlimitierten Handys. Der Wechsel für 89,- weniger pro Monat hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. 

Verträge sind mühsam zu kündigen, aber es lohnt sich regelmässig Alternativen zu prüfen. Bei der Krankenkasse&Zusatz, Haftpflicht&Hausrat, Internet, TV, Handy, lässt isch einige 100 Franken im Jahr sparen.

Wir verzichten also nicht auf alles und ich gehe auch in Restaurants essen und wir gönnen uns auch mal teures Brot oder teures Fleisch. Wir entscheiden uns aber bewusst dafür oder dagegen. 

Mit den aufgelisteten Tipps sparen wir ca. 450,- Franken im Monat. Wäre meine Frau früher auch so verschwenderisch gewesen, wie ich zu Uni-Zeiten, würden wir heute sogar 750,- Franken weniger ausgeben. 

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